Rolfing und Sport
Was versteift den Körper zunehmend? Was stört das natürliche Gleichgewicht?
Warum haben so viele von uns strukturelle Schwächen, obwohl sie sich bewegen oder Sport treiben?
Die Ursachen können vielfältig sein: Haltungsfehler, Verletzungen, Krankheiten, übermäßige Bewegung, ungeeignete Anwendungen und Muster, emotionale Störungen, Vergiftungen.....
Wenn die Struktur des Körpers zusammenbricht und Funktionsstörungen und Beschwerden ihn in seinen täglichen Aktivitäten behindern, sind wir gezwungen, uns etwas Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Macht der Schwerkraft
Die Schwerkraft ist jene Kraft, die jeden Aspekt des Lebens auf diesem Planeten beeinflusst.
Sie drückt, streckt, beugt und verformt unseren Körper ständig. Wenn wir mit ihr in Konflikt geraten, deuten sensorische Reize wie chronische Müdigkeit, Verletzungen und Bewegungshemmungen auf eine schlechte Verfassung hin.
Die Bedeutsamkeit der Körperkenntnis
Der Bewegungssinn des Menschen ist angeboren: Er ist das Ergebnis einer ständigen Anpassung an die Beschleunigung dieses Planeten (ca. 30 km/sec). Wenn sich in einem Bereich des menschlichen Körpers krampfartige Verspannungen einschleichen, werden die Sensibilität und die Fähigkeit, den Raum und seine Variationen wahrzunehmen, beeinträchtigt, und damit auch die motorische Koordination in den drei Bewegungsebenen.
Die sich wiederholenden und wettkampforientierten Bewegungen, die in Sportdisziplinen vorkommen, erfordern eine klare Wahrnehmung des Umfelds, in dem man agiert, und der Beziehung zwischen den verschiedenen Körpersegmenten.
Rolfing zielt auf die propriozeptive Umschulung des Sportlers ab, um Aufmerksamkeit, Absicht, Bewegung, Atem, Instinkt, Nervensystem, Emotion und Freude am Dasein zu koordinieren.

